Erstellt am 25. April 2026

LKW-Brand auf A10 in Flachau im Bereich der Einhausung

Am 25. April 2026 wurde die Freiwillige Feuerwehr Flachau um 04:20 Uhr mittels Sirene zu einem LKW-Brand auf die A10 Tauernautobahn alarmiert. Der Einsatzort befand sich im Bereich vor der Einhausung Flachau im Ortsteil Feuersang.

 

Bereits bei der Anfahrt war eine starke Rauchentwicklung sichtbar. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand ein auf die Seite umgekippter mit Styropor beladener LKW in Vollbrand. Der Lenker konnte sich glücklicherweise noch rechtzeitig aus dem Fahrzeug retten und wurde leicht verletzt.

 

Aufgrund der raschen Brandausbreitung und der enormen Hitzeentwicklung wurde um 04:30 Uhr Alarmstufe 2 ausgelöst. In weiterer Folge wurden die Feuerwehren Altenmarkt im Pongau sowie Eben im Pongau zur Unterstützung nachalarmiert. Unverzüglich wurde ein umfassender Löschangriff unter schwerem Atemschutz eingeleitet. Mehrere Trupps bekämpften die Flammen mit mehreren Strahlrohren. Aufgrund der hohen Brandlast des geladenen Styropors gestalteten sich die Löscharbeiten entsprechend intensiv. Parallel dazu wurde die Einsatzstelle abgesichert sowie ein umfassender Brandschutz aufgebaut.

 

Die Feuerwehr Flachau stand mit insgesamt fünf Fahrzeugen (Vorausfahrzeug, Rüstlöschfahrzeug RLFA 2000, Tanklöschfahrzeug TLFA 3000, Kleinlöschfahrzeug sowie Lastfahrzeug) und 26 Mann im Einsatz. Unterstützt wurden die Löscharbeiten durch die Feuerwehren Altenmarkt und Eben.

 

Neben der Feuerwehr waren auch die Polizei, das Rote Kreuz sowie die Straßenverwaltung an der Einsatzstelle im Einsatz. Nach erfolgreicher Brandbekämpfung folgten umfangreiche Nachlöscharbeiten sowie Aufräumarbeiten im Bereich der Autobahn. Der Einsatz konnte nach rund eineinhalb Stunden beendet werden. Einsatzleiter war OBI Christoph Mooslechner. 

 

Ausleuchten der Einsatzstelle für Bergungsarbeiten

 

Am Abend desselben Tages wurde die Feuerwehr Flachau erneut zu einem Folgeeinsatz auf die A10 Tauernautobahn alarmiert. Aufgabe war es, die Einsatzstelle für die weiteren Bergungs- und Aufräumarbeiten auszuleuchten.

 

Mit dem Rüstlöschfahrzeug RLFA 2000 wurde die Unfallstelle großflächig ausgeleuchtet, um ein sicheres Arbeiten für die nachfolgenden Kräfte und Abschleppunternehmen zu gewährleisten. Die Feuerwehr Flachau stand dabei mit 3 Mann im Einsatz. Der Einsatz konnte nach rund zwei Stunden erfolgreich abgeschlossen werden. Einsatzleiter war BI Gerald Lackner. 

 

TEXT: VI Michael Lackner

BILDER: Feuerwehr Flachau